· Lea Sandner

Was anziehen beim Pilates? Die Kleiderfrage für Matte und Reformer, von den Füßen aufwärts

Eng anliegend, ohne Reißverschluss, mit Grip an den Füßen. Auf der Matte reichen Leggings, ein Top, das beim Überrollen nicht über den Kopf rutscht, und barfuß oder Socken nach Wahl. Auf dem Reformer kommen Grip-Socken dazu, die fast jedes Studio verlangt, und alles Harte bleibt zuhause: Nieten, Ketten, Metallhaken. Schuhe trägst du nie.

Die Frage steht in jeder Buchungsmail vor der ersten Stunde, und die Antwort ist kürzer, als die Bilder in den sozialen Netzwerken vermuten lassen. Pilates braucht keine Ausrüstung am Körper. Es braucht Kleidung, die dich nicht stört und die deine Trainerin nicht stört. Ich unterrichte Matte und Reformer, und wenn eine neue Teilnehmerin vor der ersten Stunde fragt, was in die Tasche gehört, bekommt sie genau die Liste, die unten steht. Die Liste ist von den Füßen aufwärts sortiert, weil dort die einzige Regel steht, die Studios wirklich durchsetzen.

Zwei Füße in grauen Riemchen-Socken mit Kreuzriemchen und Noppensohle stehen auf den Ballen auf der schwarz gepolsterten Fußleiste eines Reformers, darüber graue Leggings, im Hintergrund ein helles Studio mit Gymnastikball

Die kurze Antwort: fünf Regeln, die in jedem Studio gelten

Studios unterscheiden sich in vielem, bei der Kleidung nicht. Diese fünf Regeln gelten auf der Matte wie am Gerät, und wer sie einhält, fällt in keinem Kurs auf.

  1. Eng anliegend, damit die Trainerin sieht, was Becken, Rippen und Knie tun.
  2. Nichts Hartes am Körper: keine Reißverschlüsse, keine Nieten, keine Metallhaken, keine langen Ketten.
  3. Grip-Socken am Reformer, barfuß oder Socken auf der eigenen Matte, Schuhe nie.
  4. Haare zusammen, tief gebunden, damit der Kopf flach auf der Kopfstütze liegt.
  5. Ein Handtuch für alles, was geteilt wird.

Alles, was unten folgt, ist die lange Version dieser fünf Sätze: mit dem Warum, mit der Tabelle Stück für Stück, und mit den Ausnahmen für kalte Räume, für Männer und für die erste Reformer-Stunde.

Kleidungsstück für Kleidungsstück: Matte gegen Reformer

Die Matte verzeiht mehr als der Reformer. Auf der Matte liegt dein Körper auf deinem eigenen Stück Gummi. Auf dem Reformer liegt er auf einem gepolsterten Schlitten, der sich bewegt, an Schlaufen, die um Knöchel und Hände laufen, und über Federn, die nach allem greifen, was lose hängt. Die Tabelle zeigt, was sich dadurch pro Kleidungsstück ändert.

KleidungsstückMatteReformerWarum
OberteilEng anliegendes Top oder Shirt. Ein weites Shirt rutscht bei der Rolle hoch, mehr passiert nicht.Eng anliegend, ohne Kapuze, ohne Kordel. Die Rolle rückwärts zieht ein weites Shirt über dein Gesicht.Die Trainerin liest deine Ausrichtung an Rippen und Becken. Was den Blick darauf verdeckt, kostet dich die Korrektur.
Hose / LeggingsLeggings oder eng anliegende Shorts. Weite Hosen gehen, wenn der Bund hält.Knöchellange Leggings sind die sichere Wahl. Kurze Shorts rutschen in den Schlaufen hoch.Die Schlaufen laufen um Knöchel und Wade. Stoff dazwischen hält die Haut vom Polster fern und die Hose an Ort und Stelle.
BHSport-BH mit leichtem bis mittlerem Halt.Sport-BH ohne Metallhaken und ohne Verschluss am Rücken.Du liegst mit dem Rücken auf dem Schlitten. Ein Haken drückt dort, wo du den Rücken ablegen sollst, und kratzt am Bezug.
SockenBarfuß oder Grip-Socken, deine Wahl. Auf geteilten Studiomatten meist Socken.Grip-Socken, in den meisten Studios Pflicht.Der Bezug des Schlittens und die Fußleiste sind glatt und werden geteilt. Die Sohle mit Noppen hält, wo Haut oder glatte Baumwolle rutscht.
SchuheKeine.Keine.Du arbeitest über den Fuß: Ballen, Ferse und Zehen greifen auf Leiste und Boden. Eine Schuhsohle nimmt dir dieses Gefühl und beschädigt das Polster.
Schmuck / ReißverschlüsseKleine Ohrstecker gehen, lange Ketten nicht.Nichts, was hängt, hakt oder kratzt: keine Ketten, keine Armbänder, keine Ringe mit Stein, keine Nieten, kein Reißverschluss an Hose oder Jacke.Ein Reißverschluss auf dem Schlitten schneidet in den Bezug, eine Kette fällt dir bei der Rolle ins Gesicht, ein Ring hakt in der Schlaufe.
HaareZusammen, tief gebunden.Zusammen, tief gebunden oder geflochten. Kein hoher Dutt.Ein hoher Dutt drückt, sobald der Kopf auf der Kopfstütze liegt. Offene Haare bleiben unter dem Schulterpolster hängen.
HandtuchEin kleines, wenn die Matte dem Studio gehört.Ein kleines, immer.Schlitten, Kopfstütze und Griffe werden den ganzen Tag geteilt. Das Handtuch liegt zwischen dir und dem Polster, und du wischst damit ab, was du benutzt hast.

Zwei Dinge fallen in der Tabelle auf. Erstens: Auf der Matte hat fast jede Zeile eine Wahl, auf dem Reformer fast keine. Zweitens: Die einzige Zeile, bei der Studios wirklich kontrollieren, ist die mit den Socken. Alles andere bemerkt die Trainerin, aber niemand schickt dich deshalb nach Hause.

Warum eng anliegend: die Trainerin muss die Ausrichtung sehen

Pilates ist Präzisionsarbeit. Die Übungen sind klein, die Korrekturen noch kleiner: ein Becken, das einen Zentimeter kippt, eine Rippe, die sich beim Ausatmen hebt, ein Knie, das nach innen fällt. Deine Trainerin sieht das nur, wenn der Stoff dem Körper folgt. Unter einem weiten Shirt und einer weiten Hose verschwindet genau das, worauf du im Kurs die Aufmerksamkeit legst. Eng anliegend heißt dabei nicht knapp. Es heißt: Der Stoff bewegt sich mit dir, nicht gegen dich.

Das Oberteil: was passiert, wenn du dich überrollst

Die Hälfte der Mattenübungen findet auf dem Rücken statt, und einige davon bringen die Beine über den Kopf. Ein weites Shirt folgt der Schwerkraft. Es rutscht bis zum Kinn, du ziehst es mit einer Hand zurück, und die Übung ist vorbei, bevor sie begonnen hat. Ein eng anliegendes Top oder ein Shirt, das du in den Bund stecken kannst, bleibt an Ort und Stelle. Wenn du ein weiteres Shirt lieber magst, nimm eines, das an der Hüfte endet, und trag ein Top darunter. Dann ziehst du das Shirt aus, sobald die Übungen auf dem Rücken beginnen, und legst es neben die Matte.

Die Hose: Leggings, Shorts und der Bund

Leggings sind der Standard, weil eine Leggings alles auf einmal erledigt: Das Bein bleibt sichtbar, es gibt keinen Reißverschluss, und der Bund bleibt bei der Rolle oben. Achte auf einen breiten, hohen Bund. Ein schmaler Bund rollt sich beim Beugen ein, ein niedriger rutscht bei jeder Übung auf dem Bauch. Shorts funktionieren auf der Matte gut, wenn der Stoff eng anliegt. Weite Trainingshosen funktionieren nur, wenn der Bund hält und die Hosenbeine nicht über den Fuß fallen, weil die Trainerin sonst nicht sieht, was das Knie macht.

Der Sport-BH

Leichter bis mittlerer Halt reicht, Pilates springt nicht. Wichtiger als der Halt ist der Rücken: Auf der Matte und noch mehr auf dem Schlitten liegst du auf ihm, und ein Metallhaken oder ein Verschluss drückt dann genau dort, wo du beim Ausatmen den Rücken ablegen sollst. Ein BH ohne Verschluss, zum Überziehen, löst das. Wenn dein BH Träger zum Verstellen hat, prüf vor der Stunde, dass die Schieber nicht am Schulterblatt sitzen, denn dort liegen sie bei jeder Übung auf dem Rücken zwischen dir und dem Polster.

Reformer: Federn, Schlaufen und das Polster des Schlittens

Der Reformer ändert die Kleiderfrage in drei Punkten, und alle drei haben mit dem Gerät zu tun, nicht mit Mode. Der Schlitten (Carriage) ist mit Vinyl bezogen und gepolstert. Die Schlaufen laufen um Knöchel und Hände. Unter dem Schlitten sitzen Federn und Schienen, und was lose hängt, findet den Weg dorthin.

Nichts Hartes an dir: Reißverschlüsse, Nieten, Haken

Das Polster des Schlittens ist das Teil im Raum, das am meisten Schaden nimmt, und der häufigste Grund dafür ist ein Reißverschluss. Eine Jacke mit Reißverschluss, eine Hose mit Nieten an der Tasche, ein BH-Verschluss aus Metall: Alles, was hart ist und Kontakt mit dem Bezug hat, kratzt bei jeder Bewegung des Schlittens über das Vinyl. Deshalb bitten Studios, Jacken vor der Stunde auszuziehen, und deshalb steht in vielen Studioregeln ein eigener Satz zu Reißverschlüssen. Die Regel schützt das Gerät, und dir erspart sie einen Verschluss unter dem Rücken, denn du liegst auf genau der Stelle, an der er sitzt.

Schmuck: Ketten, Armbänder, Ringe

Eine lange Kette folgt bei jeder Rolle der Schwerkraft und landet in deinem Gesicht oder zwischen Kopfstütze und Nacken. Ein Armband bleibt in der Schlaufe hängen, sobald die Hand hineingeht, und ein Ring mit Stein verkratzt den Griff. Kleine Ohrstecker stören niemanden. Alles andere kommt vor der Stunde in die Tasche, nicht auf die Ablage neben dem Gerät, wo es die nächste Teilnehmerin findet.

Haare und Kopfstütze

Der Kopf liegt am Reformer auf einer Kopfstütze, und die Schulterpolster halten dich beim Schieben an Ort und Stelle. Ein hoher Dutt drückt, sobald du den Kopf ablegst, und offene Haare klemmen unter dem Polster oder liegen in der Schlaufe. Tief binden, flechten oder zwei tiefe Zöpfe: Alles, was flach am Hinterkopf liegt, funktioniert. Ein zweites Haargummi am Handgelenk ist die Reserve, die du in der Stunde brauchst, in der das erste reißt.

Die Länge der Leggings

Die Schlaufen laufen bei der Beinarbeit um den Knöchel, manchmal um die Wade. Stoff dazwischen fühlt sich besser an als Haut, und die Haut bleibt so von dem fern, was der Kurs vor dir schon benutzt hat. Knöchellange Leggings sind deshalb am Reformer die sichere Wahl. Wenn du kurze Shorts lieber magst, nimm ein Paar, das beim Sitzen nicht hochrutscht, und stell dich darauf ein, dass die Schlaufe direkt auf der Haut sitzt. Zwischen Leggings und Schlaufe gibt es noch die Socke: Ein wadenhoher Schnitt schließt die Lücke zwischen Bündchen und Hosensaum, was in kalten Studios mehr zählt, als es klingt.

Frau in schwarzen Leggings und schwarzem Top liegt auf dem Schlitten eines Reformers, die Füße in weißen Crew-Socken mit zwei schwarzen Streifen gegen die gepolsterte Fußleiste gedrückt, darunter die Federn des Geräts

Schau dir auf dem Bild an, was die Fußleiste sieht: die Ferse, den Ballen, das Bündchen der Socke und den Saum der Leggings. Alles, was an dieser Stelle hart wäre, ein Reißverschluss am Hosenbein, eine Schnalle, würde bei jeder Beinarbeit über das Polster der Leiste kratzen. Der Rest der Kleidung liegt flach auf dem Schlitten, und genau so soll es aussehen.

Die Füße: Grip-Socken statt Schuhe

Die Füße sind die einzige Stelle, an der Studios die Kleiderfrage wirklich durchsetzen, und die Regel passt in einen Satz: keine Schuhe, auf dem Reformer Grip-Socken, auf der Matte Grip-Socken oder barfuß.

Warum nie Schuhe

Pilates arbeitet über den Fuß. Auf der Fußleiste stehst du auf den Ballen, auf den Fersen, auf den Zehen, und du wechselst in einer einzigen Übung zwischen allen dreien. Eine Schuhsohle nimmt dir das Gefühl dafür und kratzt außerdem das Polster der Leiste. Auf der Matte gilt dasselbe für den Boden: Die Zehen sollen spreizen und greifen können. Wenn du in der Buchungsmail nach Schuhen suchst, findest du deshalb fast immer den umgekehrten Satz: bitte keine.

Warum Grip-Socken auf dem Reformer

Zwei Gründe, die auf fast jeder Studio-Website stehen. Der erste: Der Bezug des Schlittens und die Fußleiste sind glatt, weil sie abwischbar sein müssen, und ein nackter Fuß oder eine glatte Baumwollsocke rutscht darauf, sobald es warm wird. Eine Sohle mit Noppen aus Silikon oder Gummi hält dort. Der zweite: Das Gerät wird geteilt, den ganzen Tag, und die Socke liegt zwischen deiner Haut und dem Polster. Wie die Studios das begründen und was der Grip dabei genau hält, steht ausführlich in unserem Ratgeber Sind Pilates Socken sinnvoll?

Matte: barfuß oder Socken

Auf der eigenen Matte zuhause ist barfuß völlig normal, und viele Trainerinnen mögen den direkten Kontakt mit der Matte. Auf einer Studiomatte, die vor dir andere benutzt haben, greifen die meisten zur Socke, und in vielen Mattenkursen gilt inzwischen dieselbe Regel wie am Gerät. Was du barfuß spürst und was du mit Grip gewinnst, ist ein eigener Artikel: Pilates barfuß oder mit Socken.

Welcher Schnitt für welchen Raum

Für die Kleiderfrage reicht eine Regel: Sohle mit Grip auf der ganzen Fläche, ein Bündchen, das hält, und ein Schnitt, der zum Raum passt. Wadenhoch für kalte Studios und den Schlitten, kurz bis zum Knöchel für warme Räume, mit Kreuzriemchen für Barre und Mattenarbeit. Die Wahl zwischen den drei Schnitten der Trittfein Pilates Socken steht auf den Produktseiten, nach Gerät sortiert: Reformer Pilates Socken für Schlitten und Fußleiste, Yoga Socken für Matte und warme Räume. Für die erste Stunde gilt: Pack ein Paar ein, egal welchen Schnitt. Ein Paar in der Tasche macht die Regel an der Tür zur Nebensache.

Schichten für kalte Studios, und was in die Tasche gehört

Ein Studio mit Holzboden ist morgens kalt, und die ersten zehn Minuten einer Stunde sind langsam: Atmung, Becken, kleine Bewegungen. Wer dann friert, zieht die Schultern hoch, und die Trainerin korrigiert etwas, das die Raumtemperatur verursacht hat. Zieh deshalb eine Schicht über das Top, die du ohne Reißverschluss ausziehen kannst: einen Pullover zum Überziehen, eine Strickjacke mit Knöpfen, ein langärmliges Shirt. Nach dem Aufwärmen kommt die Schicht neben die Matte, nicht auf das Gerät und nicht auf den Boden, wo die Nachbarin steht.

Das Handtuch und die geteilten Geräte

Ein kleines Handtuch gehört in jede Tasche, auf der Matte und am Reformer. Es liegt auf der Kopfstütze, es wischt den Griff ab, und es nimmt den Schweiß vom Schlitten, bevor die nächste Stunde beginnt. Das ist keine Frage der Höflichkeit, sondern der Menge: Ein Schlitten sieht an einem Tag ein Dutzend Paar Füße und ebenso viele Rücken. Zwei Zahlen zeigen, wie voll die Räume geworden sind, in denen Kleidung, Socken und Handtuch zwischen dir und der nächsten Person liegen.

12,36 Mio.

Mitglieder in Fitness- und Gesundheitsanlagen in Deutschland zum 31. Dezember 2025, der höchste Stand seit Beginn der Eckdatenstudie: So viele Menschen teilen sich Böden, Matten und Geräte

Quelle: DSSV, Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026, 2026

+66 %

Wachstum der Pilates-Buchungen weltweit von 2024 auf 2025, das dritte Jahr in Folge als meistgebuchtes Workout der Plattform: Viele der Menschen neben dir stehen ebenfalls in ihrer ersten Stunde

Quelle: ClassPass, Look-Back-Report 2025, 2025

Mehr Menschen auf denselben Geräten heißt: Handtuch und Socken werden wichtiger, nicht unwichtiger. Beides wiegt zusammen weniger als eine gefüllte Wasserflasche, und beides passt in die Seitentasche.

Die Tasche für die erste Stunde

  • Grip-Socken, ein Paar mehr, als du brauchst.
  • Ein kleines Handtuch für Kopfstütze, Griffe und Schlitten.
  • Eine Wasserflasche mit Verschluss, die neben dem Gerät stehen kann.
  • Zwei Haargummis, eines davon am Handgelenk.
  • Eine Schicht zum Überziehen für die ersten zehn Minuten.
  • Kleidung zum Wechseln, wenn du nach der Stunde noch etwas vorhast.
  • Keine eigene Matte im Studio; zuhause ist sie das erste Teil, das du kaufst.

Wenn du zuhause anfängst, brauchst du neben der Kleidung eine Matte und wenig mehr. Was sich davon lohnt und was im Schrank bleibt, steht auf der Seite zum Pilates Set.

Frau liegt in lilafarbenen Leggings und Top auf einer grauen Matte, die Knie aufgestellt, die Füße in lilafarbenen Crew-Socken mit zwei weißen Streifen, im Hintergrund ein Reformer im hellen Studio

Was im Kurs stört: fünf Dinge, die ich jede Woche sehe

Keine davon ist ein Fehler, und niemand wird deshalb nach Hause geschickt. Aber jede kostet dich einen Teil der Stunde, und alle fünf lassen sich am Abend davor erledigen.

1. Das Shirt, das über den Kopf rutscht

Bei der Rolle rückwärts und in der Kerze fällt ein weites Shirt nach unten, also Richtung Kinn. Die Teilnehmerin hält es mit einer Hand fest, die Trainerin sieht keinen Rumpf, und die Übung wird zur Übung im Shirt-Festhalten. Ein Top darunter oder ein Shirt im Bund beendet das.

2. Der Bund, der nach unten rutscht

Ein niedriger, schmaler Bund rutscht bei der Beinarbeit auf dem Rücken nach unten, und die Hand, die ihn hochzieht, fehlt an der Fußleiste. Ein hoher, breiter Bund bleibt oben, und du denkst die ganze Stunde nicht mehr an ihn.

3. Die Kette und die Uhr

Die Kette landet im Gesicht, die Uhr hakt in der Schlaufe, und beides klappert auf dem Holz, wenn es neben das Gerät gelegt wird. In die Tasche, vor der Stunde, mit dem Reißverschluss der Tasche zu.

4. Die Baumwollsocke ohne Grip

Die häufigste Panne in der ersten Reformer-Stunde: die normale Socke aus der Schublade. Auf dem Bezug des Schlittens rutscht die Ferse bei der Beinarbeit nach vorne, und die Teilnehmerin krallt die Zehen ein, um zu halten. Eine Socke mit Noppen unter der ganzen Sohle hält dort, und die Zehen dürfen sich entspannen. Verifizierte Käuferinnen beschreiben genau das, wenn sie schreiben, dass die Socken nicht rutschen und guten Halt geben; nachlesen kannst du das auf der Seite mit den Bewertungen.

5. Der hohe Dutt

Beim ersten Ablegen des Kopfes auf der Kopfstütze kippt der Dutt zur Seite, der Nacken liegt schief, und die Teilnehmerin bindet die Haare mitten in der Übung neu. Tief gebunden, und das Problem existiert nicht.

Und für Männer? Dieselben Regeln

Ja, Pilates ist auch für Männer geeignet, und die Kleiderfrage ändert sich für sie nicht. Eng anliegende Trainingshose oder Leggings, ein Shirt, das bei der Rolle nicht über den Kopf rutscht, keine Reißverschlüsse, Grip-Socken am Gerät, das Handtuch dazu. Der einzige Unterschied, den ich im Kurs sehe: Männer kommen häufiger in weiten Sportshorts, und die rutschen am Reformer in der Schlaufe und auf dem Schlitten hoch. Eng anliegende Shorts über einer kurzen Leggings oder eine knöchellange Trainingshose lösen das. Die Größenangaben der Socken findest du pro Schnitt auf den Produktseiten.

Was für Männer und Frauen gleichermaßen gilt: Der Kurs ist keine Modenschau. Die Trainerin schaut auf Becken, Rippen und Knie, die Nachbarin auf ihre eigene Fußleiste. Wer in einem alten, eng anliegenden Shirt und einer Trainingshose ohne Reißverschluss kommt, ist besser angezogen als jede Teilnehmerin im neuen Zweiteiler mit Metallverschluss am Rücken.

Deine erste Stunde: die Checkliste

Von der Buchung bis zur Dusche

Am Abend davor

  • Buchungsmail lesen: Steht dort etwas zu Socken, ist die Sockenfrage beantwortet.
  • Leggings mit hohem Bund, eng anliegendes Top, Sport-BH ohne Haken bereitlegen.
  • Grip-Socken in die Tasche, dazu ein zweites Paar.
  • Handtuch, Wasserflasche, zwei Haargummis, eine Schicht zum Überziehen.
  • Schmuck und Uhr in die Innentasche, Reißverschluss zu.

An der Tür

  • Schuhe aus, Socken an, Jacke aus, Haare tief binden.
  • Handtuch auf die Kopfstütze, Flasche neben das Gerät, nicht auf den Schlitten.
  • Der Trainerin sagen, dass es die erste Stunde ist. Dann bekommst du das Gerät neben ihr.

Nach der Stunde

  • Schlitten, Kopfstütze und Griffe mit dem Handtuch abwischen.
  • Socken in die Wäsche, auf links gedreht, damit die Noppen lange griffig bleiben.
  • Notieren, was gestört hat: Bund, Shirt, Socke. Das ist die Einkaufsliste für die zweite Stunde.

Fragen vor der ersten Stunde

Welche Kleidung trägt man beim Pilates?

Eng anliegende Leggings oder Shorts, ein Top oder Shirt, das bei Übungen auf dem Rücken nicht über den Kopf rutscht, und ein Sport-BH ohne Metallverschluss. Dazu Grip-Socken, sobald der Kurs an Geräten stattfindet, und eine Schicht zum Überziehen für die ersten Minuten in einem kalten Raum. Schuhe, Reißverschlüsse, Nieten und lange Ketten bleiben zuhause.

Was trägt man bei Reformer Pilates?

Knöchellange Leggings, ein eng anliegendes Oberteil ohne Kapuze und Kordel, einen BH ohne Haken am Rücken und Grip-Socken, die fast jedes Reformer-Studio verlangt. Nichts Hartes darf den Schlitten berühren: keine Reißverschlüsse, keine Nieten, kein Schmuck, der hängt oder hakt. Die Haare bindest du tief, damit der Kopf flach auf der Kopfstütze liegt, und ein kleines Handtuch kommt mit.

Braucht man beim Pilates Schuhe?

Nein. Pilates wird barfuß oder in Socken geübt, auf der Matte wie am Gerät. Die Zehen sollen greifen und spreizen können, und eine Schuhsohle nimmt dieses Gefühl und beschädigt das Polster der Fußleiste. Auf dem Reformer und auf geteilten Studiomatten ersetzen Grip-Socken den Schuh: Die Noppen auf der Sohle halten auf glatten Flächen, und die Socke liegt zwischen deiner Haut und dem Gerät.

Was sollte man zu Pilates mitnehmen?

Ein Paar Grip-Socken und ein zweites als Reserve, ein kleines Handtuch für Kopfstütze und Schlitten, eine Wasserflasche, ein Haargummi und eine Schicht zum Überziehen für den Anfang der Stunde. Eine eigene Matte brauchst du im Studio nicht, zuhause schon. Schmuck und Uhr bleiben in der Tasche, nicht auf der Ablage neben dem Gerät.

Ist Pilates auch für Männer geeignet?

Ja. Die Übungen sind dieselben, die Geräte auch, und die Kleiderfrage ändert sich nicht: eng anliegende Trainingshose oder Leggings, ein Shirt, das bei der Rolle an Ort und Stelle bleibt, keine Reißverschlüsse, Grip-Socken am Gerät. Weite Shorts rutschen in den Schlaufen des Reformers hoch; eine kurze Leggings darunter oder eine knöchellange Hose löst das.

Wenn du die Liste bis hierhin gelesen hast, ist die Kleiderfrage erledigt: eng anliegend, nichts Hartes, Haare zusammen, Handtuch dabei, und an den Füßen eine Sohle, die auf glatten Flächen hält. Alle drei Schnitte der Trittfein Pilates Socken tragen diese Sohle, kommen in Einheitsgröße und lassen sich als Set für die ganze Woche bestellen. Kostenloser Versand und 30 Tage Geld-zurück gelten für jedes Set.

Lea Sandner

· Pilates-Trainerin · Matte und Reformer seit 2017

Lea unterrichtet Matten- und Reformer-Pilates und hat seit 2017 mehr als 40 Paar Grip-Socken auf Holzböden, Reformer-Schlitten und Gummimatten getragen und verglichen. Sie schreibt jeden Ratgeber auf dieser Seite und prüft jede Produktangabe gegen das Datenblatt.

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